Archiv: News rund um Autogas
15.1.2009: LPG-Umrüstkit für Opel Insignia
Die Autogassysteme für die Limousine des Opel Insignia werden ab 2.760 Euro angeboten.
Fahrmitgas.de hat ein bivalentes Autogassystem auch für die Benziner des Opel Insignia vorgestellt. Zu Beginn des Jahres wurde bereits eine LPG-Anlage für den Chevrolet Matiz entwickelt und als Antrieb für ein "Drei-Euro-Auto" präsentiert (wir berichteten). Der Anbieter gehört zur Automobile Technik & Innovation GmbH und vertreibt hierzulande die LPG-Lösungen der niederländischen Firma Vialle.Wie Fahrmitgas.de vermeldete, soll der alternative Antrieb des Insignia die Kraftstoffkosten um fast 50 Prozent und den CO2-Ausstoß um rund zwölf Prozent reduzieren. Der 77 Liter fassende Sicherheitsgastank aus Stahl ist in der Reserveradmulde verankert.
Die Autogas-Systeme für den Mittelklässler aus Rüsselsheim werden ab 2.760 Euro mit einer Garantie von drei Jahren bis 100.000 Kilometer angeboten. Fürs erste sind die Umbauten für die Benzinvarianten des Vierzylinders mit 1,6- und 1,8 Liter-Motoren und die beiden 1,6- und 2,8-Liter-Turbomotoren erhältlich.
Optisch aufgerüstet.
usätzlich zur Autogas-Umrüstung führt Fahrmitgas.de mit dem 3D-Folienkit für 460 Euro ein optisches Tuning im Angebot. Zudem gibt es für das Fahrzeug Leichtmetallfelgen im Kreuzspeichen-Design und Hochleistungsreifen der Größe 245/35 ZR 20. Speziell für diese Rad/Reifenkombination sind Sportfedern erhältlich, die den Insignia um ca. 30 Millimeter tiefer legen.Quelle: http://www.fahrmitgas.de/presse/insignia/index.html
2.12.2008: Volvo Multi-Fuel - Drei Kraftstoffe für ein Fahrzeug
Als sogenannte Multi-Fuel-Fahrzeuge können ab sofort drei Volvo-Modelle ausgerüstet werden.
In einer Kooperation mit dem Gasanlagenhersteller Teleflex GFI werden die mit Bio-Ethanol und Benzin betriebenen Flexi-Fuel-Modelle C30 1.8 F, V50 1.8 F und V70 2.0 F vom schwedischen Automobilhersteller mit einer zusätzlichen Gasanlage versehen. Dadurch können sie wahlweise mit Benzin, Bio-Ethanol (E85) oder Autogas (LPG) betrieben werden. Ab Frühjahr 2009 sollen die Modelle S40 1.8 F und V70 2.5 FT die Multi-Fuel-Palette ergänzen. Im Volvo C30, S40 und V50 leistet der 1,8-Liter-Benzinmotor 92 kW/125 PS, im Multi-Fuel-fähigem Modell V70 arbeitet ein 2,5-Liter-Ottomotor mit 147 kW/200 PS. Die jeweilige Leistung der Aggregate bleibt unabhängig von der Betriebsart mit Benzin, Bio-Ethanol oder LPG unverändert.Neben einem separaten Gastank erhalten die Fahrzeuge bei der Umrüstung ein sequentielles Einspritzsystem. Der Einbau im autorisierten Volvo-Händlerbetrieb dauert circa einen Tag. Der zusätzliche Gastank wird dabei platzsparend in der Reserveradmulde untergebracht. Auf alle Bauteile der Gasanlage wird eine Garantie von zwei Jahren oder 100 000 Kilometer gegeben, der Preis für den Umbau bewegt sich je nach Modell zwischen 2 500 und 2 900 Euro. Hinzu kommen die Anschaffungskosten für das Neufahrzeug, die für einen C30 bei 21 050 Euro starten und für den S40 ab 23 460 Euro. Der Flexi-Fuel V50 ist ab 25 350 Euro und der V70 ab 33 550 Euro. Die Umrüstung der Fahrzeuge ist aber auch nachträglich bei Gebrauchtwagen möglich.
mid Quelle: http://www.focus.de/auto/news/volvo-multi-fuel-drei-kraftstoffe-fuer-ein-fahrzeug_aid_352716.html
10.11.2008: VW Caddy Maxi mit Autogasantrieb und Heckeinstieg
Einen mit Autogas betriebenen VW Caddy Maxi mit Heckausschnitt für den Transport von Rollstuhlfahrern hat Kienzle Argo jetzt vorgestellt.
Die Kombination aus Gasantrieb und der Beförderungsmöglichkeit gehandicapter Menschen konnte der Hersteller Volkswagen bislang nicht ermöglichen, weil der längs eingebaute Gastank den Heckeinstieg für Rollstuhlfahrer unmöglich machte. Das Problem wurde gelöst, indem der Gastank quer montiert wurde. Dadurch kann im Heck die mechanisch ausziehbare Rampe sowie der Stellplatz für Rollstuhlfahrer samt notwendigen Sicherungssystemen eingerichtet werden.Der Umbau ist bislang für das Taxigewerbe vorgesehen. Eine Kleinserie in Zusammenarbeit mit VW und Karmann wird aber nicht ausgeschlossen. Die Kosten für den behindertengerechten Heckausschnitt belaufen sich auf rund 5 500 Euro, der Autogasantrieb auf circa 3 000 Euro. Durch den bivalenten Antrieb von Benzin und LPG sind mit dem umgebauten Caddy Maxi Reichweiten von 1 200 Kilometern möglich. Neben einem Rollstuhlfahrer können noch vier weitere Passagiere auf der Rückbank und dem Beifahrersitz befördert werden.
mid Quelle: http://www.focus.de/auto/news/berlin-vw-caddy-maxi-mit-autogasantrieb-und-heckeinstieg_aid_347429.html
4.8.2008: Ford drückt Verbrauch bei Autogas-Antrieb
Mit geringerem Kraftstoffverbrauch warten nun die Pkw mit Autogasantrieb (LPG) von Ford auf.
Mit geringerem Kraftstoffverbrauch warten nun die Pkw mit Autogasantrieb (LPG) von Ford auf. Beim Kompaktwagen Focus LPG und dem Kompakt-Van C-Max LPG soll ein verbessertes Gas-System den Verbrauch um einen Liter auf 9,3 Liter beziehungsweise auf 9,5 Liter pro 100 Kilometer drücken. Die Reichweite im Gasbetrieb steigt dadurch von 400 Kilometer auf rund 450 Kilometer. Zusammen mit den serienmäßigen Benzintanks sind jeweils 1 200 Kilometer Fahrt ohne Tankstopp möglich. Der Aufpreis gegenüber den Benziner-Modellen liegt bei 2 500 Euro bis 3 000 Euro.Zudem übernimmt Ford die Umrüstung seiner Neuwagen auf LPG-Betrieb nun selbst; so steigt die Produktionskapazität von rund 550 Pkw im Jahr auf 2 000 Fahrzeuge. Bislang wurden die Autos von einer Mainzer Spezialfirma im Ford-Auftrag umgebaut. Dort wird nur noch der Transporter Transit umgerüstet. Für den Kunden ändert sich dadurch nichts; er bestellt sein Fahrzeug auch weiterhin über den Händler.
mid Quelle: http://www.focus.de/auto/news/koeln-ford-drueckt-verbrauch-bei-autogas-antrieb_aid_330377.html
17.3.2008: Ford Focus mit Autogas-Antrieb in Leipzig
Der mit Flüssiggas (LPG) betriebene Ford Focus Turnier feiert auf der Auto Mobil International (5. bis 13. April) in Leipzig seine Premiere. Genau wie der ebenfalls erhältliche Ford C-Max LPG wird der Focus von einem 2,0-Liter-Ottomotor angetrieben, der im Flüssiggas-Betrieb 104 kW/141 PS leistet und über ein maximales Drehmoment von 178 Nm bei 4 500 U/min verfügt. Der Tank fasst 42,5 Liter und ist in der Reserveradmulde eingebaut. Dies führt im C-Max zu einem um sieben Zentimeter höher liegenden Kofferraumboden, was mit einer Verkleinerung des Ladevolumens einhergeht. In der Kombi-Version des Focus steht dagegen der volle Gepäckraum zur Verfügung. Der Aufpreis für die Technik beträgt jeweils 2 500 Euro. Die Preisliste für den bereits bestellbaren Focus LPG beginnt damit bei 20 600 Euro, der C-Max LPG ist ab 23 100 Euro zu haben.mid Quelle: http://www.monstersandcritics.de/artikel/200812/article_68227.php/Ford-Focus-mit-Autogas-Antrieb-in-Leipzig
14.08.2007
Tuner entdecken die Autogasumrüstung
Die Tuning-Gemeinde steckt im Dilemma. Gerne würde sie weiter dem Moto "stärker und schneller" frönen. Dumm nur, dass sich das nicht ohne weiteres mit Klima- und Umweltschutz in Einklang bringen lässt. Spritschleudern, die Unmengen schädlicher Klimagase in die Luft pusten, sind zunehmend verpönt. Wohl auch deshalb nehmen immer mehr Tuner Pakete ins Programm, die neben einer Leistungssteigerung auch die Umrüstung auf Flüssiggas beinhalten. Hans-Jörg Köninger vom Verband Deutscher Automobil-Tuner (VDAT) in Langenzenn (Bayern) registriert einen steigenden Anteil an Firmen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Einige täten das unter dem Label "Öko-Tuning" oder "Eco-Tuning". Die Vorteile von "Liquified Petroleum Gas" (LPG) - auch Flüssig- oder Autogas genannt - liegen laut Roman Fenners vom Tuner AC Schnitzer in Aachen zum einen im geringerem CO2- Ausstoß: Rund 15 Prozent weniger CO2 gelangen aus dem Auspuff als bei Benzin. Die Stickoxid (NOx)- Werte sind laut Andreas Zeilbeck vom Tuner Abt in Kempten um bis zu 80 Prozent geringer. Hinzu kommt: Für Flüssiggas gilt ein ermäßigter Steuersatz, daher ist es günstiger als Benzin, Super oder Diesel. Laut ADAC in München kostet ein Liter Autogas im Schnitt nur 60 Cent. "Die Leute wollen zwar mehr Leistung haben. Aber wenn ihr Auto 16 Liter verbraucht, überlegen Sie zweimal, ob sie so ein Auto täglich fahren können", sagt eine Sprecherin des Tuners SKN in Benstorf (Niedersachsen). In jüngster Zeit stiegen so viele Kunden auf Autogas um, so Geschäftsführer Michael Schiffer. "Wenn wir eine Autogasumrüstung verkaufen, dann aber meist verbunden mit einer Leistungssteigerung." Kunden haben die Wahl zwischen herkömmlichen Chip-Tuning, Eco-Tuning, einem Kompressorumbau und der Kombination der Komponenten. Auf welche Höhen sich das Tunen in Kombination mit Autogas treiben lässt, hat AC Schnitzer auf der IAA mit der Studie GP3.10 gezeigt: Dem Coupé auf Basis des 3er BMW pflanzten die Tuner ein modifiziertes V10-Triebwerk aus dem M5 ein. Die Leistung stieg auf 406 kW/ 552 PS - Der CO2-Ausstoß sank laut Fenners dennoch um 18 Prozent. Bisher sei aber nicht geplant, die Technik in Serie anzubieten. Dazu will das Unternehmen zunächst die Reaktionen potenzieller Kunden abwarten - unter anderem auf der Essen Motor Show (1. bis 9. Dezember). Ähnlich zögernd verhält sich Abt. Das Unetrnehmen hat mit dem TT-R auf Basis des Audi TT einen 272 kW / 370 PS starken Sportwagen mit Autogasanlage entwickelt. In Serie werde es ihn vorerst nicht geben, so Sprecher Florian Büngener. Für das Unternehmen sei nicht absehbar, wie sich die Besteuerung des Kraftstoffs entwickeln wird. Zudem sei eine gewisse Zurückhaltung der Kunden zu beobachten. Köninger vom VDAT ist in Sachen Autogas im Tuning skeptisch. Viele Unternehmen böten das nur aus Imagegründen an.
Quelle: dpa, Weser Report v. 4.10.2007
Ansturm auf Autos mit Gasantrieb
Steigende Spritpreise und Umweltschutzdiskussion bewegen immer mehr Autofahrer zum Umsteigen auf Gasantrieb. Innerhalb des jahres 2006 hat sich die Zahl der Personenwagen mit Gas im Tank auf 140.000 verdoppelt. Ein Ende des Booms ist nicht abzusehen.
In diesem Jahr dürften nochmals mindestens 100.000 Autos mit Gasantrieb dazu kommen: Schon im ersten Halbjahr haben rund 60.000 Autobesitzer ihre Wagen mit einem zusätzlichen Gastank ausrüsten lassen. Die meisten bevorzugen den Betrieb mit dem Flüssigen Autogas (LPG), nur wenige den aufwendigeren Umbau zum Erdgas (CNG).
Der Ansturm auf das Gas hat einen einfachen Grund: es ist billiger als Bezin oder Diesel. Berücksichtigt man die unterschiedlichen Energieinhalte, kann man nach Rechnungen des ADAC davon ausgehen, dass Gas für rund 60 Cent genauso weit reicht wie ein mehr als doppelt so teurer Liter Benzin oder Dieselkraftstoff.
Bis es ans Sparen geht, muss aber investiert werden. Mindestens 2.000 Euro kostet nach Experten die Umrüstung auf Flüssiggas, kaum unter 3.000 EUR ist der Einbau eines Erdgastanks im Kofferraum zu haben.
Trotz der Sparmöglichkeiten im Alltagsbetrieb rät der ADAC den Interessenten, den Taschenrechner zu bemühen. "Man sollte auf keinen Fall blind zugreifen", warnt ADAC-Sprecher Jochen Oesterle. Nach ADAC- Untersuchungen hat sich der Umstieg oder die Umrüstung erst nach 80.000 oder mehr Kilometern Fahrstrecke rentiert - und auch nur dann, wenn man niemlas auf den unverändert vorhandenen Benzintank zurückgreift.
Wer weniger als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs ist, wird finanziell nur schwer auf seine Kosten kommen. Es sei denn, die Benzinpreise klettern noch wesentlich schneller als die Gaspreise. Das ist aber zweifelhaft, denn das Autogas ist ein Abfallprodukt der Benzinherstellung. Und wenn weniger Benzin gebraucht wird, fällt auch weniger Flüssiggas an.
Mit dem Gasantrieb handelt man sich aber auch einige Nachteile ein. Das Tankstellennetz ist für Gas bei weitem nicht so dicht wie für Benzin oder Diesel. Den etwa 2.200 Zapfstellen für Flüssiggas und rund 750 für Erdgas stehen noch 15.000 Tankstellen für Benzin und Diesel gegenüber. Zudem berichtet die Fachzeitschrift "Auto Service Praxis" von auffälligen Schäden an Motoren, die mit Flüssiggas gefüttert werden. Bei manchen Fahrzeugen sollen Ventilsitzringe von dem "mageren" Gas beschädigt worden sein, bei anderen hätten Praffin-Ablagerungen Einspritzanlagen verklebt.
Quelle: dpa, Thedingäuser Zeitung v. 14.8.2007
29.06.2007
Fiat bietet Nachrüstsätze für bivalenten Betrieb mit Autogas an
Als Ergänzung zu serienmäßig lieferbaren Modellen, die auf Erdgas als zusätzliche Energiequelle setzen, Fiat nun auch Nachrüstlösungen für Autogas an. Im Gegensatz zu den technisch sehr aufwändigen und deshalb nur werksseitig optimal zu montierenden Erdgas-Kraftstoffanlagen (Speicherdruck rund 200 bar) ist der nachträgliche Einbau von Autogas-Systemen (Speicherdruck etwa 10 bar) für qualifizierte Werkstätten problemlos durchführbar.
Quelle: KUES (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger)
Quelle: KUES (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger)

(Fiat LPG Autogas-Umrüst-Kit

(Tanken ist so einfach wie beim Benziner)

(Fiat: LPG-Tank in der Reserveradmulde)
12.06.2007
KÜS: Projekt v300+ - Umwelt und Rekorde
Das Thema Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Das Bundesumweltministerium plant Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstosses, gefordert ist auch die Automobilindustrie. Das Projekt v300+ will demonstrieren, dass für ein Fahrzeug mit Flüssiggas-Antrieb absolute Hochleistung und Umweltschutz keinesfalls im Widerspruch stehen. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken und die Fachhochschule Kaiserslautern stehen für die Projektplanung, Partner sind das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes. Unterstützung kommt von hochklassigen Partnern aus den Bereichen Automobil- und Energiewirtschaft.

(BMW Z1 LPG Autogas-Testfahrzeug)
Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Hanspeter Georgi sagte anlässlich des Pressegespräches am Mittwoch (6.6.2007): "Der Automobilstandort Saarland investiert in die Zukunft. Gut ausgebildete motivierte Ingenieure und Ingenieurinnen sind dazu unverzichtbar. Begeisterung für Innovation und neue Ideen wird besondes gut durch gemeinsame praktische Arbeit am Thema gestärkt. Das Projekt v300+ fördert neue Ideen, Teamfähigkeit und vermittelt gleichzeitig Spass am Erfolg und stachelt neuen Ehrgeiz an."

(IHK Saarland bei der Arbeit)
Die Messlatte liegt hoch, das weiß auch das Bundesumweltministerium: 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 sollen erreicht werden, im Vergleich zum Jahr 1990. Gefordert ist natürlich auch die deutsche Automobilindustrie, die vor allem die Motoren hin zu weniger Kraftstoffverbrauch optimieren will. Dabei werden die umwelt- und klimafreundlichen Treibstoffalternativen nicht ausreichend berücksichtigt und genau da liegt der Ansatz des Projektes v300+. "Das Leistungspotential der umweltfreundlichen Kraftstoffe ist nach unserer Meinung bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Wir wollen am Beispiel Flüssiggas zeigen, dass Leistung und Umweltschutz sich keinesfalls gegeneinander ausschließen müssen", sagt Professor Dr. Harald Altjohann von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, HTW.
Quelle: KUES (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger)
Quelle: KUES (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger)

(BMW Test-Team für LPG-Autogas)
12.06.2007
Rekordjagd mit umweltfreundlicher Energie - FH Kaiserslautern bei Projekt v300+
Forscher der Fachhochschule Kaiserslautern und der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken planen gemeinsam mit Autoentwicklern ein neues Rekordfahrzeug mit Flüssiggasantrieb. Der Wagen soll mehr als 300 Stundenkilometer (km/h) erreichen und damit schneller sein als jedes ausschließlich mit Flüssiggas angetriebene Fahrzeug der Kompaktklasse zuvor. Mit dieser Aktion wollen die Wissenschaftler auf die umweltfreundliche und kostengünstige Kraftstoffalternative aufmerksam machen.
Die nachhaltig herausragende Bedeutung globaler Themen wie Klimawandel, Reduzierung des Ausstoßes von "Klimakillern" oder Energieeffizienz ist nicht zuletzt durch die Agenda des G8-Gipfels in Heiligendamm offenkundig. Bis zum Jahr 2020 soll beispielsweise in Deutschland eine Verringerung des CO2-Ausstosses von 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 erreicht werden. Ziel des Projektes v300+ ist es, zu demonstrieren, welche Möglichkeiten die Automobil- und Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft hat, um zum Erreichen dieses Meilensteines beizutragen. Gezeigt werden soll am Beispiel eines mit Flüssiggas betriebenen Fahrzeugs, dass es klima- und umweltfreundliche Treibstoffalternativen gibt, die bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind und mit denen sich überdies sportliche Höchstleistungen erbringen lassen. Dass sich also Leistung und Umweltschutz keinesfalls gegenseitig ausschließen müssen, wollen die Fachhochschule (FH) Kaiserslautern und die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken (HTW) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes und mit Unterstützung von hochklassigen Partnern aus den Bereichen Automobil- und Energiewirtschaft unter Beweis stellen.
Quellen: IDW (Informationsdienst Wissenschaft) VDI - Gesellschaft Energietechnik